22.02.2024
Thailändischer Minister verärgert über hohe Inlands-Flugpreise
Kritik an Überpreisen - Aufruf zu gerechteren Tarifen in den Ferien
Am Mittwoch teilte der thailändische Verkehrsminister Suriya Juangruangreangkit mit, dass intensive Verhandlungen zwischen der Zivilluftfahrtbehörde Thailands (CAAT) und allen sechs heimischen Fluggesellschaften stattfinden, mit dem Ziel, die Anzahl der Flüge während der Ferienzeiten zu erhöhen und gleichzeitig die Höchstpreise für Flugtickets zu senken. Diese Maßnahmen werden als Antwort auf die weit verbreitete Kritik an den überhöhten Flugpreisen ergriffen, die insbesondere in Spitzenreisezeiten für Unmut sorgen.
In einem Treffen, das bereits am Dienstag stattfand, wurden Vertreter von Thai Airways, Bangkok Airways, Thai AirAsia, Thai Lion Air, Nok Air und Thai Vietjet von der CAAT dazu aufgefordert, die Gründe für die hohen Kosten ihrer Flugangebote darzulegen.
Als Reaktion auf diese Situation hat die CAAT zwei Ansätze vorgeschlagen: eine kurzfristige Lösung, die eine Erhöhung der Flugfrequenzen in den Ferienzeiten vorsieht, um die Ticketpreise zu senken und den Reisenden mehr Flexibilität zu bieten, sowie eine langfristige Strategie, die auf eine generelle Senkung der Preisobergrenzen für Flüge abzielt. Letzteres soll insbesondere den geänderten Reisegewohnheiten der Passagiere Rechnung tragen und die finanzielle Belastung für die thailändischen Bürger verringern.
Für die Umsetzung der kurzfristigen Maßnahmen ist eine enge Zusammenarbeit der Fluggesellschaften mit den Flughäfen Thailands (AoT), der Abteilung für Flughäfen (DoA), der Aeronautical Radio of Thailand Ltd (Aerothai) sowie den Tourismusbehörden erforderlich. Ein weiteres Treffen zwischen den Fluggesellschaften und der CAAT ist für den 28. Februar anberaumt, um die Fortschritte zu besprechen.
Die langfristigen Pläne, einschließlich der Anpassung der Preisobergrenzen, müssen noch von der Zivilluftfahrtkommission (CAC) genehmigt werden. Es bleibt abzuwarten, wann diese Änderungen in Kraft treten werden.
Die Initiative folgt auf Kritik von Saritpong Kiewkong, einem Abgeordneten der Bhumjaithai-Partei für Krabi, der am 21. Februar die exorbitanten Flugpreise nach Krabi und Koh Phangan anprangerte. Diese hohen Kosten hindern nicht nur Einheimische daran, in ihre Heimatregionen zurückzukehren, sondern schrecken auch Touristen ab, was den Bemühungen der Regierung zur Belebung der Wirtschaft entgegenläuft.