Bangkok forciert Mülltrennung durch Gebührenreform - Reisenews Thailand
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27.11.2024

Umwelt  

Bangkok forciert Mülltrennung durch Gebührenreform

Endlich ein Schritt zu nachhaltigem Abfallmanagement

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Die Bangkok Metropolitan Administration (BMA) führt eine umfassende Reform der Müllgebühren ein, um das wachsende Abfallproblem der thailändischen Hauptstadt anzugehen. Die neuen Regelungen sollen ab Juni nächsten Jahres in Kraft treten und die Bewohner dazu motivieren, ihren Müll zu trennen. Dieser Schritt ist ein entscheidender Teil einer Strategie für ein effektiveres Abfallmanagement in der Metropole.

Ein zentraler Aspekt des neuen Systems ist die Mülltrennung. „Die Bewohner können ihre Gebühren senken, indem sie lernen, wie man Abfälle richtig trennt“, erklärte Jakkapan. Um dies zu fördern, wird die BMA Leitlinien und Unterstützung bereitstellen, damit die Haushalte die Vorteile der Abfalltrennung verstehen und umsetzen können.

Am 30. Oktober 2024 verabschiedete der Stadtrat von Bangkok einstimmig einen neuen Entwurf zur Neuregelung der Müllgebühren. Mit einem Ergebnis von 34-0 stimmte das Gremium unter der Leitung des stellvertretenden Gouverneurs Jakkapan Phiewngam für die Verordnung, die nach ihrer Veröffentlichung im Royal Gazette innerhalb von 180 Tagen rechtskräftig wird.

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Der bisherige Einheitstarif von 80 Baht pro Haushalt pro Monat wird durch ein differenziertes Gebührensystem ersetzt. Dieses zielt nicht nur darauf ab, Gebühren gerechter zu verteilen, sondern auch die Verantwortung der Haushalte für ihre Müllproduktion zu fördern. „Es geht nicht nur darum, Gebühren zu erheben, sondern die Menschen zu einem bewussteren Umgang mit ihrem Abfall zu motivieren“, betonte Jakkapan. Die geplanten Gebühren orientieren sich an der Menge und Art des erzeugten Mülls:


Diese gestaffelte Struktur soll nicht nur mehr Transparenz schaffen, sondern auch finanzielle Anreize bieten, weniger Müll zu produzieren und diesen umweltgerecht zu entsorgen.

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Zur Teilnahme müssen sich Haushalte über die mobile Anwendung BKK Waste Pay oder in den lokalen Bezirksämtern registrieren. Dort dokumentieren die Bewohner ihre Müllmanagement-Praktiken, um Anspruch auf die reduzierten Gebühren zu haben. Darüber hinaus prüft die BMA weitere Registrierungsmöglichkeiten, etwa durch Müllsammler oder über ihre offizielle Website, um eine breite Zugänglichkeit zu gewährleisten.
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